Infos

Bengalkatzen sind intelligent, neugierig, verspielt und menschenbezogen, sie wollen dabei sein. Damit es ihnen bei uns möglichst gut geht, habe ich hier einige praktische Informationen zusammen getragen.

Impfungen für Bengalkatzen

Die Kätzchen werden bei uns mit 8 und 12 Wochen gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft. Nach einem Jahr macht der neue Eigentümer die dritte Impfung, damit ist die sehr wichtige GRUNDIMMUNISIERUNG abgeschlossen. Dann je nach Tierarzt Rat, jedes Jahr impfen oder auch weniger oft.

Leukose wird geimpft wenn die Katzen nach draussen gehen, da sie durch Katzenbisse oder Geschlechtsverkehr übertragen wird. Bei Reisen ins Ausland braucht ihre Katze die Tollwutimpfung.

Bei jedem Tierarztbesuch ist das Impfbüchlein das wir mit dem Kätzchen liefern, vorzulegen.

Giardien, Koksidien, Tritrichomaden

Diese Einzeller können sehr hartnäckig in einer Zucht sein und bei Kätzchen Durchfall verursachen. Gegen Giardien hat sich Spartrix bewährt, ein Medikament für Brieftauben das in der Schweiz für Katzen noch nicht zugelassen ist. Allen Interessenten die mit Giardien kämpfen und bei denen die von schweizerischen Tierärzten verordnete Medikamente Panacur und Metronidazol nicht helfen, empfehle ich Spartrix. In sehr schweren Fällen 5 Tage Einnahme (1 Tablette pro 500 Gramm), drei Tage Pause, 5 Tage Einnahme. In leichteren weniger. Studieren sie dazu Beiträge im Internet.

In unserer Zucht machen wir regelmässige Sammeltests und entwurmen nach strengem Plan, so dass  dass unsere Zucht Giardien, Koksidien (bei positiven Tests Medikament Baycox)  und Tritrichomaden  (bei positiven Tests Medikament Ronidazol) frei ist.

Parasiten

Die meisten eventuellen Parasiten werden mit den empfohlenen regelmässigen Entwurmungen entfernt. Wir entwurmen mit Milbemax (Milpro), zweimal, im Alter von 7 Wochen und 12 Wochen.

 Später soll der neue Eigentümer weiterhin viermal im Jahr eine Entwurmungskur machen.

Pyruvatkinase-Defizienz (PK-Defizienz)

Wir haben alle unsere Zuchtkatzen auf PK-Def testen lassen und das Resultat ist N/N, das heisst sie tragen kein Gen dieser Krankheit, eignen sich also auch für das weitere Züchten.